Es war eine unsichere Zeit. Unsere Schüler und Schülerinnen hatte 2 Jahre Pandemie in Angst und sozialer Ausgrenzung erlebt. Distanzunterricht, Einsamkeit, starker Medienkonsum und auch persönliche und familiäre Konflikte belasten die jungen Menschen. Unsicherheit, Zweifel und viele Fragen beschäftigen die Köpfe der Mädchen und Jungen. Es gibt viele zwischenmenschliche Herausforderungen zu bewältigen. Als Schulsozialarbeiterin war ich auf der Suche nach Projekten die unterstützen und helfen. Ich sah die Seite von Christina...
Naturerfahrungen und ein Beitrag zur Verbesserung des Klassenklimas in zwei 6.Klassen waren mein Anliegen. Christina erkannte meinen „Hilferuf“ und wir besprachen die Möglichkeiten. Sie hatte ganz viele Fragen, nahm sich Zeit und hörte zu. Die Absprachen, Planungen und Zuarbeiten waren einfach großartig und zuverlässig. Sie kannte unsere Umgebung nicht und kam im Vorfeld der Planung persönlich vorbei um sich ein Bild davon zu machen. So lernten wir uns auch schon mal persönlich kennen und ich freute mich noch mehr auf die Projekte in den beiden Klassen und war gespannt. ...
Was Christina aber an einem Projekttag mit den jungen Menschen, den Lehrkräften und den Helfern gemacht hat war so viel mehr als ich für möglich hielt...
So viel Freiwilligkeit, so viel Vertrauen, so viel Offenheit, Toleranz und Akzeptanz haben sich in diesen wenigen Stunden gezeigt. Die Mädchen und Jungen wurden zusehend glücklicher und freundlich im Miteinander. Obwohl dieser Projekttag „aufgedrückt“ wurde und anfänglich nicht alle Schülerrinnen und Schüler Lust dazu hatten, Christina hat sie alle abgeholt. Die Mädchen und Jungen habe in der naturnahen Umgebung viel über ihre Klassengemeinschaft und über sich selbst erfahren, sich Herausforderungen gestellt, Ängste und Schwierigkeiten überwunden. Das schweißt zusammen.
Liebe Christina, die Klassen und ich sind dir sehr dankbar für dies Erfahrungen und die Impulse, an denen wir weiter forschen wollen.