28. bis 31. Mai 2026
Donnerstag bis Sonntag
mit Heilpraktikerin Sonja Bagge und
Wildnispädagogin Christina Blohm

Das 24-Stunden-Solo ruft dich, wenn du:
- nach Ruhe, Natur und einer Verbindung suchst
- endlich mal wieder Quality-Time für dich selbst brauchst – jenseits der Rollen, To-do-Listen und Erwartungen
- Antworten auf die großen Fragen suchst
- die Natur als Spiegel deiner inneren Abenteuer erleben willst
- einen bewussten Übergang im Leben gestalten möchtest
- oder einfach nur neugierig bist, was passiert, wenn du 24 Stunden in der Wildnis mit dir selbst verbringst
Dich erwarten:
- Frische Impulse und Rituale für neue Lebensabschnitte
- 4-tägiger Kurs mit Vorbereitung, Solo-Zeit und Integration
- 24 Stunden allein in der Natur – dein Königinnenreich
- besondere Leckereien aus der Feuerküche
- Begleitung durch ein erfahrenes Team mit umfassender traumasensibler Unterstützung
- Gemeinschaft und Austausch in einer Frauengruppe

Chrissi: “Sonja, wie können wir den Frauen nur erklären, was in unserem 24h-Solo passiert? Was soll ich auf die Website schreiben?”
Sonja: „Na, was bedeutet es denn für dich?“
Chrissi: „Es ist einfach nur eine besondere Zeit, in der mir keiner reinredet oder mich beeinflusst. Jede Visionssuche, die ich gemacht habe, war eine großartige und nützliche Erfahrung. Einmal hatte ich die Erleuchtung: Ich habe Zeit!“
Sonja: „Für mich ist die Verbindung zur Natur das A und O. Alles, was dir in dieser Zeit begegnet, hat Bedeutung.“
Chrissi: „Bei meinem 24-Stunden-Ritual waren Ziegen in der Nähe. Von denen habe ich eine Menge gelernt.“
Sonja: „Und die Amsel und der Kuckuck und – es ist ein völlig anderes Gefühl. Eine unbeschreibliche Verbundenheit.“
Chrissi: „Und dieses tiefe Vertrauen, das entsteht, wenn wir auf diese besondere Weise draußen sind.“
Sonja: „Ich merke immer mehr, vor allem bei den Menschen, die in meine Praxis kommen, dass sie sich nach Ruhe, Rückverbindung und ganzheitlichem Wohlbefinden sehnen.“
Chrissi: „Ich denke auch, dass Menschen vieles verdrängen und dadurch abstumpfen. Das habe ich jedenfalls gemacht, bevor ich mit dieser rituellen Naturarbeit begann. Jetzt fühle ich mich ziemlich gut und geordnet.“
Sonja: „Hast du noch ein Beispiel?“
Chrissi: „Ich war zum Beispiel total unglücklich in meiner Beziehung und wollte nicht wahrhaben, dass es vorbei ist. Bei meinem 24-Stunden-Ritual traf ich auf eine Douglasie, die mein Gegenüber war. Ich schaute diese Douglasie an und plötzlich war mir klar, dass ich keine Beziehung will, in der wir uns nur anstarren und sich alles verknotet, sondern dass wir in die gleiche Richtung blicken.“
Sonja: „Das war bestimmt nicht einfach, mit all deinen Gefühlen umzugehen.“
Chrissi: „Da sagst du was. Aber alles, was da hochkam, auch aus dem Unterbewussten, konnte ich immer gut händeln. Ich wusste ja auch, dass ich jederzeit zum Schwellenkreis zurückkehren konnte, um mit meinem Lehrer zu sprechen oder einfach aufzuhören.“
Sonja: „Auch für mich waren die Visionssuchen ganz besondere Zeiten und wegbereitend für den weiteren Verlauf meines Lebens. Was ich noch so wichtig finde ist, dass die Natur eine Art Spiegel ist. Was wir wahrnehmen, auch im Außen, kann eine Art Metapher sein.”
Chrissi: „Als mir mal eine Buchecker auf den Kopf fiel, wusste ich, dass ich jetzt loslassen kann.”
Sonja: “Ja, so zum Beispiel.”
Chrissi: “Wichtig ist noch, dass wir durch unsere Erfahrungen mit Menschen und unseren Ausbildungen traumasensibel arbeiten.”
Chrissi: “Und was schreiben wir jetzt auf die Website?”
Sonja: “Na das.”

Kein “To-Do” in Sicht – 24h draußen
Sonja: “Es ist eine uralte Tradition, in die Natur zu gehen, um sich selber wieder in Einklang mit sich und dem eigenen Leben zu bringen.”
Chrissi: “Der Mensch wendet sich mit seinen Fragen an die Natur. Und kann einfach mal die Seele baumeln lassen.”
Sonja: “Wenn wir alleine sind und uns 24h im Spiegel der Natur erleben, können wir all dem auf den Grund gehen. Die Sinne öffnen. Nur riechen, spüren, tasten, schweigen, lauschen und beobachten.”
Chrissi: “Die Aufmerksamkeit und Verbundenheit wächst. Die vielen Stimmen im Kopf schalten ab. Nichts tun müssen, den Wald mit seinen Bewohner*innen wahrnehmen, sich selber wieder neu ausrichten und eine ganz besondere Zeit erleben.”

Konkreter Ablauf
Chrissi: “Wir treffen uns von Donnerstag bis Sonntag in einer kleinen Frauenrunde. Die ersten beiden Übernachtungen finden auf dem Wildnisplatz statt. In diesen Tagen nehmen wir uns Zeit, uns kennenzulernen und die jeweilige Solozeit vorzubereiten. Wir nutzen Redekreise, Schwellengänge und andere kleine Übungen, um das Herzensanliegen jeder Einzelnen herauszuarbeiten. Außerdem findet jede ihren Platz, auf der sie die Solozeit verbringt.”

Sonja: “Für Fragen und das Klären von Ängsten oder Unsicherheiten wird es Raum geben.
Am Samstagmorgen wirst du von uns geweckt. Mit einem Ritual wirst du in die besondere Zeit verabschiedet. Wasser hast du schon vorher an deinen Platz gebracht. Nun hast du noch deine Plane, Isomatte und Schlafsack dabei. Die 24h verbringst du traditioneller Weise fastend.”
Chrissi: “Du trittst ein in die faszinierende Welt hinter der Schwelle und verbringst den Tag und die Nacht alleine an deinem Platz. Sollten besondere Herausforderungen entstehen, sind wir als Leiterinnen jeder Zeit verfügbar.”
Sonja: “Am Sonntagmorgen, wenn die Sonne hell aufgegangen ist, kommen alle aus ihrer Solozeit zurück. Wir essen gemeinsam und teilen im Kreis die Geschichten. Wir lassen die bewegenden Erlebnisse wirken und schließen unsere gemeinsame Zeit am Sonntag ab. Wir helfen, das besondere Erlebnis zu integrieren.”

Deine Wegbegleiterinnen
SONJA BAGGE
Heilpraktikerin, Naturcoach, Wassergießerin für Schwitzhütten und Feuerlaufleiterin. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren privat und beruflich mit Naturverbundenheit und begeistert sich für die Welt, die sich im Inneren und Äußeren öffnen kann, sobald wir uns alleine im Spiegel der Natur befinden.

CHRISTINA BLOHM
Wildnislehrerin und systemische Prozessbegleiterin. Sie lebt ihre Leidenschaft für die Natur in einer selbst gebauten Jurte. Begibt sich mit Menschen auf Entdeckunsreisen in die Innenwelt sowie in die Wildnis Mecklenburgs und Brandenburgs. Sie begleitet Menschen in individuellen Fragen und Themen, bietet Programme für Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene an.

Ort
Wir sind in einem Ort nahe 17213 Wittstock/Dosse. Per Mail bekommst du alle weiten Informationen dazu.
Kosten
- Seminargebühren: 250 Euro bis 350 Euro – nach Selbsteinschätzung.
- Verpflegung (bio/regional) 60 Euro (bitte in bar mitbringen)
- Logistik und Platz: 30 Euro (bitte in bar mitbringen)
Solltest Du teilnehmen wollen und nicht das nötige Geld dafür haben, komme bitte auf uns zu. Um Menschen mit weniger Geld zu untersützen, kannst du dich im oberen Bereich der Preisspanne ansiedeln.
Auszug aus Packliste
Tarp oder Plane, Schnur zum Abspannen , Isomatte und Schlafsack, Zelt, Besteck, Teller, Schüssel, Tasse, robuste Kleidung, Regenbekleidung bei Bedarf, Sitzunterlage, Picknickdecke, Taschenmesser
Beginn und Ende
Wir treffen uns am Donnerstag um 10 Uhr am Platz und enden am Sonntag gegen 15Uhr.
Anmeldung
Bitte melde dich verbindlich mit der Online-Anmeldung an.
Wir freuen uns, wenn wir ein kurzes telefonisches Vorgespräch führen, um uns kennenzulernen, Fragen zu beantworten und Erwartungen abzugleichen.
Weitere Informationen
Das Wochenende kann witterungsbedingt verschoben werden, ausfallen oder an einen anderen Ort verschoben werden. In dem Fall wird ein Gutschein über das bereits überwiesene Geld ausgestellt.
Die Mindestteilnehmerinnenzahl für diese Wochenende sind 4 Teilnehmerinnen.
Bitte lese auch die AGBs zu Rücktritt und Umbuchungen. Wir empfehlen eine Reise-Rücktrittsversicherung, die im Krankheitsfall der Teilnehmerin eintritt.

Lied der Weberin
Anbinden will ich mich wieder, an das Blühen, an das Reifen ans Verwehn, an der Schöpfung uralter Lieder, an das Kommen, an das Dasein, an das Gehen. Anbinden will ich mich wieder mit jedem Sonnenstrahl, mit jedem leisen Wind und wie Blüten fällt es auf mich nieder dieses Gefühl: ich bin geborgen wie ein Kind.
Einbinden will ich mich wieder fest verweben in des Lebens’ Melodie mit tausend Fäden: Frühling, Sommer, Herbst und Winter, Wasser und Erde, Mond und Sonne, Wind und Schnee… Einbinden will ich mich wieder- so fest verbunden kann ich fliegen wie ein Kind und ich spüre das Gefühl so vertraut aus alten Liedern, endlich frei zu sein wie der Wind.ULRIKE RODRIGUEZ
Kontakt
Christina Blohm
info@wildnisschule-wanderfeuer.de
Telefon: 0174/6806964
www.wildnisschule-wanderfeuer.de
Sonja Bagge
sonjabagge@naturheilkunde-wittstock.de
Telefon: 0173/8855026